Weil ich pünktlich bei meinem nächsten Gastgeber ankommen muss, verzichte ich auf die Stadtrundfahrt durch Aalesund und mache mich voller Vorfreude auf den Weg zu meinem nächsten grossen Highlight in Norwegen, der Atlantikstrasse bei Kristiansund.

Bis zur Fähre nach Molde geht es durch bekannt aussehende Landschaften, doch nach Molde wird  es dann zunehmend atlantisch. Die Küste erinnert mich ein bisschen an die Bretagne, wenn da nicht überall die roten Holzhäuser wären, die so gar nicht bretonisch aussehen. AA-20130614-1919

Dann kommt endlich das wenige Kilometer lange Teilstück der Strasse, über das soo viel Aufhebens gemacht wird. Meiner Ansicht nach zu unrecht, und komischerweise sind alle Leute, mit denen ich an den verschiedenen Aussichtspunkten rede, der gleichen Meinung. Ohne all die tollen Berichte und Postkartenfotos im Kopf, hätte es mir sicherlich gefallen, aber mit meinen hochgesteckten Erwartungen konnte die Strasse leider nicht mithalten.

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In Kristiansund bestätigt mir mein Gastgeber Luca diesen Eindruck und sagt, dass fast alle seine Couchsurfing Gäste gerade wegen der zu hoch gesteckten Erwartungen enttäuscht sind.

Nach einem Spaziergang durch das sehr schön gelegene aber nicht wirklich schöne Städtchen komme ich endlich wieder mal dazu, Bilder zu sortieren und mich um meinen Blog zu kümmern. Zum abendessen gibt es leckeren rohen Fisch, den ich für Räucherlachs gehalten hatte. Sushi ohne Reis mit reichlich Øl, das in Halbliterdosen nicht ganz so unverschämt teuer ist, wie in einem Restaurant. AA-20130614-4047

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